Enge Zusammenarbeit des KSP und des SVAR im Bereich Innere Medizin

Anfang 2020 ist die operative Umsetzung des neuen Betriebskonzeptes Allgemeine Innere Medizin (AIM) im Kantonalen Spital Appenzell (KSP) gestartet. Das KSP und der Spitalverbund Appenzell Ausserhoden (SVAR) arbeiten hierfür in Form einer Kooperation eng zusammen.
 
Die Kooperation zwischen dem KSP und dem SVAR im Bereich AIM besteht bereits seit 2014 und wurde im vergangenen Jahr weiterentwickelt (s. Medienmitteilung vom 9.8.2019). Per 1. Januar 2020 ist die operative Umsetzung des neuen Betriebskonzeptes gestartet. Damit wurde im KSP in der AIM ein Wechsel vom hausärztlichen Belegarztsystem mit Spitalärzten zu einem Verbundsystem mit Ärzten des Departements Innere Medizin SVAR vollzogen.
Neue ärztliche Leitung und Standortleitung im KSP

Dr. med. Simon Ritter, Chefarzt und Leiter des Departements Innere Medizin SVAR, hat hierfür die ärztliche Leitung

übernommen und nimmt in dieser Funktion auch Einsitz in die Geschäftsleitung des KSP. Als Standortleiter konnte bis voraussichtlich Ende 2020 Dr. med. Markus Schmidli gewonnen werden. Dr. Schmidli hat bereits von August 2017 bis Februar 2020 in einem Teilpensum im KSP die Ausbildung der Rotations-Assistenzärzte AIM des Spitals Herisau unterstützt. Zudem hat der ehemalige Chefarzt Innere Medizin des Spitals Herisau das Betriebskonzept AIM wesentlich mitgestaltet.

Bei der Versorgung von ambulanten und stationären Patienten mit internistischen Problemen wird der Standortleiter im Rotationsprinzip von fünf Assistenzärztinnen und -ärzten des SVAR unterstützt, die rund um die Uhr auf der Abteilung und in der Notfallstation im Einsatz sind. Die Assistenzärzte leisten die Einsätze im KSP im Rahmen ihrer Weiterbildung zu Fachärztinnen und Fachärzten und erhalten damit Einblicke in einen anderen Spitalbetrieb.

Qualitätssteigerung der medizinischen Grundversorgung

Mit dem neuen Betriebskonzept AIM konnten die medizinischen Standards eines grösseren Regionalspitals eingeführt werden, wodurch sich die medizinische Versorgungsqualität stabilisiert. Zudem lassen sich so Ressourcen im Sinne der unternehmerischen Verantwortung vernünftig nutzen, was der Bevölkerung im Einzugsgebiet langfristig eine hochwertige und bezahlbare medizinische Grundversorgung sichert.

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