Einstellung der Versorgung von unfallbedingten Verletzungen auf der Notfallstation per 1.12.2020

Der Stopp des Spitalneubau-Projekts AVZ+ erfordert erste Massnahmen. Ab 1.12.2020 kann die Notfallversorgung von unfallbedingten, akuten Verletzungen im Spital Appenzell mit dem Wegfall des orthopädischen Hintergrunddienstes nicht mehr sichergestellt werden.

Die Auswirkungen sind:

  • Auf der Notfallstation des Spitals Appenzell können Patienten mit unfallbedingten Verletzungen wie Knochenbrüche, grössere Schnittwunden nicht mehr beurteilt oder behandelt werden.
  • Ausnahme sind kleinere Unfälle und Verletzungen, die eine einfache Wundversorgung benötigen.
  • Der Rettungsdienst Appenzell I. Rh. und die Rega verlegen Unfall-Patienten, direkt ins Spital Herisau oder – je nach Schweregrad – ins Kantonsspital St. Gallen, wenn die Behandlung in der Notfallstation des Spitals Appenzell nicht möglich ist.

Weiterhin gewährleistet: Notfallversorgung von internistischen Erkrankungen und telefonische Auskünfte

Internistische Notfälle wie Rückenschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Herzschwäche, Lungen- oder Nierenbeckenentzündungen und Ähnliches werden weiterhin und ohne Einschränkungen in der Notfallstation des Spital Appenzell behandelt.

Ebenso sind weiterhin telefonische Anfragen möglich und Erstbeurteilungen/Triage von Patienten, die die Notfallstation spontan aufsuchen, sind ebenfalls gewährleistet.

Betriebszeiten Notfallstation und Rettungsdienst

Die Notfallstation des Spitals Appenzell ist bis auf Weiteres wie bis anhin 24 Stunden/7 Tage geöffnet, Tel. 071 788 73 34.

Die rettungsdienstliche Notfallversorgung über Tel. 144 ist ebenfalls unverändert 24 Stunden/7 Tage gesichert.

Notfallversorgung in orthopädischen Praxen

Die niedergelassenen Orthopäden im Kanton Appenzell I. Rh. stehen während ihren Sprechstundenzeiten auch zur Verfügung, um unfallbedingte, akute Notfälle in ihren Praxen zu beurteilen.

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