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Verabschiedung der Kantonspolizei aus dem Fahrdienst des Rettungsdienstes und Einsegnung des neuen Ambulanzfahrzeuges

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In einem feierlichen Rahmen wurde am 5. September die Kantonspolizei AI nach mehr als 41 Jahren aus dem Fahrdienst des Rettungsdienstes verabschiedet. Im Anschluss wurde die neue Ambulanz des Rettungsdienstes AI durch Pfarrer Lukas Hidber eingesegnet.

Frau Statthalter Antonia Fässler begrüsste die zahlreich erschienen Gäste, darunter die Mitglieder des kantonalen Polizeikorps und die in den Rettungsdienst involvierten Personen und hielt Rückblick auf das Rettungswesen im Kanton. 1975 entschied die Standeskommission, die Rettungseinsätze im inneren Landesteil durch die Kantonspolizei AI durchführen zu lassen. Bis Ende 1999 stellte sodann die Kantonspolizei den Fahr- und Betreuungsdienst mit dem Ambulanzfahrzeug sicher. Im März 2000 wurde der erste dipl. Rettungssanitäter als Verantwortlicher des Rettungsdienstes am Spital angestellt, welcher Pflegepersonal für die Patientenbetreuung im Rettungsdienst ausbildete. Dieses ausgebildete Pflegepersonal arbeitete während der Dienstzeit jederzeit abrufbereit auf der Spitalabteilung und wurde bei einem Rettungseinsatz durch den Fahrer der Kantonspolizei beim Spital abgeholt. Je nach Schwere des Ereignisses wurde zusätzlich der Notfallarzt oder die REGA aufgeboten. Infolge der Professionalisierung rückte ab 2008 ein dipl. Rettungssanitäter mit der Polizei zu den Rettungseinsätzen aus.

Das erste Ambulanzfahrzeug, ein Range-Rover, wurde kurz vor Weihnachten 1975 in Betrieb genommen. Mit diesem ersten und auch dem zweiten Range-Rover wurden bis ins Jahr 2002 rund 6'000 Einsätze gefahren und dabei über 110'000 unfallfreie Kilometer zurückgelegt. Vor rund 15 Jahren wurde der Range-Rover durch einen Mercedes Sprinter (Kastenwagen) mit Hochdach ersetzt, der nun Mitte dieses Jahres vom neuen Ambulanzfahrzeug gleicher Marke abgelöst wurde. Die Freude über das neue Fahrzeug ist bei den im Rettungsdienst involvierten Personen gross. Pfarrer Lukas Hidber segnete die neue Ambulanz ein.

Landesfähnrich Martin Bürki lobte den Einsatz der Kantonspolizei im Rettungswesen. Speziell würdigte er die Verdienste von Adj. Paul  Broger, welcher seit Beginn dem Team der Rettungstransporte angehörte und über all die Jahre die "Drehscheibe" war. Im Namen von Landammann und Standeskommission dankte Landesfähnrich Bürki der Polizei und wünschte den zehn Rettungssanitätern/-innen viel Glück bei ihren Einsätzen.

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