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Verabschiedung der Kantonspolizei aus dem Fahrdienst des Rettungsdienstes und Einsegnung des neuen Ambulanzfahrzeuges

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Palliative Care

Palliative Care - Betreuung von schwerkranken und sterbenden Mensch...

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Kantonales Spital Appenzell und Kantonsspital St. Gallen verstärken ihre Zusammenarbeit neu auch in der Chirurgie

Das Kantonale Spital Appenzell und das Kantonsspital St.Gallen gehe...

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Kommunizieren und Lebensqualität gewinnen

Mit gezielten, personenspezifischen Methoden werden in der logopädischen Therapie Störungen behandelt, die das Sprechen, die Sprache oder das Schlucken beeinträchtigen.
Beratungstermine im Spital Appenzell nach telefonischer Vereinbarung.

An wen richtet sich die Logopädie-Therapie? 

Das logopädische Angebot im Spital Appenzell richtet sich an erwachsene Personen, die nach Krankheit, einem Unfall oder altersbedingt in ihrer Kommunikationsfähigkeit sehr beeinträchtigt sind oder an Schluckstörungen leiden. Auch bieten wir Behandlungen bei einer Gesichtslähmung an.

Was wird therapiert?

Sprachstörungen – Aphasien
Die Sprachstörungen treten als Folge einer Hirnverletzung auf (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, degenerative Erkrankungen oder Entzündungen des Gehirns). Patienten mit einer Aphasie haben Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen, die richtigen Wörter zu finden, zu lesen oder zu schreiben.

Sprechstörungen – Dysarthrien
Laute, Wörter und Sätze können nicht mehr deutlich und verständlich ausgesprochen werden. Es liegt eine Beeinträchtigung der Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen vor. Ursache ist eine zentrale oder periphere Schädigung des Nervensystems.

Stimmstörungen – Dysphonien
Die Stimme klingt heiser, behaucht, rau und hält den Belastungen in Alltag und Beruf nicht mehr Stand. Ursachen können organische Veränderungen an den Stimmlippen sein oder durch Fehlgebrauch und Überlastung der Stimme entstehen.

Schluckstörungen – Dysphagien
Schluckstörungen können nach einem Schlaganfall, nach Operationen im Hals- und Mundbereich auftreten oder bei fortgeschrittenen neurologischen Erkrankungen wie z.B. Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose etc.

Gesichtslähmungen – Fazialisparesen
Unter einer Gesichtslähmung versteht man eine Lähmung der mimischen Gesichtsmuskulatur aufgrund einer Funktionsstörung des Gesichtsnervs.

Ziel der Therapie

Ziel der logopädischen Therapie ist es, durch eine abgestimmte und individuelle Behandlung die Beeinträchtigungen durch die verschiedenen Störungen auf ein Mindestmass zu reduzieren und einen möglichst uneingeschränkten Alltag für die Betroffenen zu erreichen. Grundlegend ist die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem zuweisenden Arzt wie auch der Einbezug der Bezugspersonen.

Dauer

Die Dauer der Therapie ist abhängig vom Schweregrad der Störung und von den Behandlungsfortschritten. Sie wird individuell festgelegt.

Kosten

Die Logopädische Therapie steht stationären wie auch ambulanten Patientinnen und Patienten bei einer ärztlichen Verordnung offen. Die Leistungen werden von der Krankenversicherung übernommen.